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Au Pair-Information Dublin

Baile Átha Cliath

Allgemeines

Dublin ist die Hauptstadt und mit einer halben Million Einwohner auch die größte Stadt Irlands. Betrachtet man den ganzen Großraum Dublin, ist man schon bei 1,6 Millionen. Etwa 40% der Iren leben im Einzugsgebiet der Hauptstadt.
Vor diesem Hintergrund scheint es erstaunlich, dass die eigentliche Innenstadt relativ kompakt ist. Das Stadtzentrum lässt sich gut zu Fuß erschließen. Es sind die vielen Vororte, die die Stadt so ausdehnen.
Die Stadt ist durch den Fluss Liffey in eine Nord- und eine Südhälfte geteilt. Beide Seiten haben ihre Haupteinkaufsstraßen, Graftonstreet im Süden und Henrystreet im Norden. Die letztere ist nicht zu verfehlen, denn der Spire, eine riesige Metallnadel, steht dort, wo die Henrystreet die zentrale O´Connellstreet kreuzt.
Das Wirtschaftswachstum - besonders in der Computerindustrie - ist einer der Gründe, warum immer mehr Leute nach Dublin ziehen, und nicht nur Iren. Menschen aus aller Welt kommen hierher, um zu arbeiten. Das führt zu einem multikulturellen Einwohnergemisch. Arbeit scheint es genug zu geben, nur keinen Platz. Die Wohnungspreise sind enorm und der Straßenverkehr ist chaotisch. Auch darf in der Innenstadt nicht über eine bestimmt Höhe gebaut werden. Das ist wirkt sich positiv auf das Stadtbild aus, dafür fressen sich aber die Randgebiete der Stadt immer weiter ins Umland.

Sehenswürdigkeiten

Dublin hat seinen ganz eigenen Charme. Alte viktorianische Gebäude, Parks und die typischen irischen Hausfronten prägen das Bild der Innenstadt. In den Tourismus wurde viel investiert; zahlreiche Schilder weisen den Weg zu allen möglichen Attraktionen. Am Anfang ist es empfehlenswert, in eine der zahlreichen Busstadttouren zu investieren. Bei den meisten bekommt man ein Tagesticket und kann bei den großen Attraktionen aussteigen, um später die Tour mit einem anderen Bus fortzusetzen. Es gibt sogar eine mehrsprachige Tour für diejenigen, die ihrem Englisch nicht trauen.
Auf der Suche nach historischen Stätten oder auf der Spur berühmter Schriftsteller? Da ist man in Dublin richtig. Und auch weniger intellektuell ausgerichtete Geschmäcker kommen auf ihre Kosten. Das Guinness Storehouse oder die Jameson Whiskey Destillerie sind für Besucher ausgebaut und machen sich gut im Reisebericht. Man bezahlt aber auch ganz ordentlich dafür. Dagegen sind die drei nationalen Museen umsonst.
Natürlich kann man auch einfach nur bummeln gehen oder in einem der Parks relaxen. Der St. Stevens Green Park bietet sich an, und auch Ausflüge in der botanischen Garten oder den Phoenix Park, immerhin der größte innerstädtische Park Europas, lohnen sich sehr.

Freizeit

Hat man dann alles Sehenswerte in der Stadt abgegrast, stehen einem noch zahlreiche Tagestouren von Dublin aus offen, oder man enflieht dem Großstadtgewimmel und setzt sich in die Dart (eine Art Straßenbahn). Die Dart operiert entlang des Dublin Bay, und egal ob man nach Norden oder Süden fährt - irgendwann landet man am Meer. Leider hat Irland relativ selten Strandbadetemperaturen, aber für einen schönen Spaziergang reicht es allemal.

Nachtleben

Auch des Nachts ist einiges los in Dublin, vor allem natürlich in Tempelbar, dem berühmten Kultur- und Vergnügungsviertel südlich der Liffey. Nimmt man sich aber die Zeit, findet man auch lohnenswerte Orte in anderen Teilen der Stadt.
Pubs gibt`s, wie überall in Irland, an jeder Ecke. Viele haben am Wochenende oder auch unter der Woche Livemusik. Ab und an wird von dem Gespenst Sperrstunde gemunkelt; es scheint sich aber um ein Gerücht zu handeln.

Öffentliche Transportmittel

Man erreicht Dublin von außerhalb der Insel am besten mit der Fähre oder dem Flugzeug. Der Flughafen befindet sich im Norden der Stadt. Flüge der irischen Fluggesellschaften Ryanair und Airlingus sind recht günstig. Innerhalb der Stadt gibt es neben der bereits erwähnten Dart noch die Luas mit zwei Linien; sonst beruht das Transportsystem auf Bussen. Dublin hat blau-gelbe Doppeldecker-Busse. Besonders lustig ist es, oben vorn am Fenster zu sitzen und sich als Kontinentaleuropäer vom Linksverkehr verwirren zu lassen. Bustickets gibt es bei den meisten Newsagents oder bei Spar. Man kann aber auch beim Busfahrer bezahlen, dann muss man allerdings immer das passende Kleingeld parat haben, denn er wechselt nicht. Haltestellen erkennt man an den dunkelblauen Schildern mit dem Zeichen der Busgesellschaft Átha Cliath. Meistens stehen die Nummern der dort haltenden Busse dran. Man darf nur das Handraushalten nicht vergessen, denn sonst hält der Bus an der richtigen Haltestelle nicht.
Von Dublin aus weiter ins Land kommt man entweder mit Zügen oder Bussen. Das Busnetz (Bus Éireann) ist ziemlich gut ausgebaut und um einiges günstiger als das Zugnetz.

Sprachen

Viele Leute kommen nach Irland, um etwas für ihr Englisch zu tun. Sprachschulen gibt es auch viele, in den verschiedensten Preislagen. So weit, so gut, der Irische Dialekt hat dann aber so seine Tücken. "U"s werden z.B. sehr lang ausgesprochen, so wie ein deutsches "u". "Fun" wird dann nicht [fann] sondern [funn] ausgesprochen und gerne macht man aus einsilbigen Wörtern zweisilbige (fil-em). Wenn man das "th" einfach ignoriert und es wie t ausspricht, ist man schon ziemlich nah dran. Der Alptraum jedes Englischlehrers wird wahr ...
Viele dieser Eigenheiten sind auf den Einfluss der gälischen Sprache zurückzuführen. Das läuft bei den meisten Sprechern aber eher unbewusst ab, da nur sehr wenige die gälische Sprache wirklich fließend beherrschen. Zwar müssen alle Kinder in der Schule Gälisch lernen, im täglichen Leben findet es außerhalb der Gältachtgebiete nur selten Anwendung. Wenn man danach sucht, findet man aber Möglichkeiten. Die meisten Schilder sind zweisprachig; es gibt gälische Radio- und Fernsehsender, und Abendkurse werden angeboten.

Wetter

Man sollte sich nicht von negativen Irland-Klischees abschrecken lassen. Zwar regnet es im Durchschnitt mehr als in Deutschland, aber Dublin ist noch besser dran als so manche westirischen Städte. Zum Ausgleich bekommt man aber auch keine brühtend heißen Sommer oder beißend kalte Winter.

Weitere Informationen

Versichert wird ein Au Pair von der Familie; Informationen dazu findet ihr hier - am besten schaut ihr euch das an und leitet die Information dann an eure Au Pair-Familie weiter.

Am gescheitesten bewirbt man sich gleich über die Au-Pair-Box. Nur einen Klick entfernt gelangt man zu einer Reihe guter, vertrauenswürdiger Agenturen, die sich umgehend melden werden.
Hier geht’s zur Bewerbung für Aupairs und hier für ausgebildete Erzieherinnen.

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