Lissabon ist die Hauptstadt Portugals und kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes. In der Stadt selber leben fast 520.000 Menschen, im Einzugsgebiet, das unter anderem die Orte Oeiras, Cascais, Almada und Amadora umfasst, 2.683.000 Einwohner, mehr als ein Viertel der Portugiesen.
Hier befinden sich neben dem wichtigsten portugiesischen Hafen auch der Regierungssitz, sieben Universitäten und die Akademie der Wissenschaften.
Die Stadt ist in eine Ober- (Bairros Alto) und eine Unterstadt (Baixa) unterteilt. Während sich in der Baixa hauptsächlich Geschäfte und Banken befinden, ist das Bairros Alto das Vergnügungsviertel der Stadt.
Die schönste Art, Lissabon zu erkunden, ist mit der Straßenbahn, sind doch noch etliche historische Bähnchen (Eléctricos) unterwegs. Besonders empfehlenswert ist die Linie 28, die das Altstadtviertel abfährt. Die Fahrt ist abenteuerlich: es geht durch steile, enge Gässchen, aber die Bahnen wurden erst in den Neunzigern grunderneuert und sind mit modernen Motoren ausgestattet, also besteht kein Grund zur Sorge.
Die hübschen blauen Kacheln, die viele Häuser verzieren, sind in ihrer ganzen Pracht im Museu Nacional do Azulejo, dem Kachelmuseum, zu bewundern.
Wahrzeichen Lissabons ist der zum Weltkulturerbe zählende Torre de Belém aus dem 16. Jahrhundert, der sich im gleichnamigen Stadtteil an der Tejomündung erhebt. Ebenfalls zum Weltkulturerbe gehört das spätgotische Kloster Mosteiro dos Jerónimos, das neben den Sarkophagen verschiedener portugiesischer Könige auch den Vasco da Gamas beherbergt.
Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte (Miradouros), um einen Blick auf Lissabon von oben zu erhaschen, aber am schönsten ist es auf dem Castelo de São Jorge, einer alten Burgruine. Das weiträumige Gelände beherbergt zahlreiche Türme, Spitzbögen und Plätze und wird auch von den Einheimischen als Erholungs- und Freizeitort genutzt.
Wer sich für die Geschöpfe des Meeres interessiert, sollte sich keinesfalls einen Besuch im Oceanário de Lisboa entgehen lassen, dem zweitgrößten Ozeaneum der Welt. Es liegt im Park der Nationen, auf dem Gelände der ehemaligen Weltausstellung EXPO 98, und ist mit der Metro (linha vermelha) ganz einfach zu erreichen.
Cineasten aufgepasst: in Lissabon finden alljährlich drei Filmfestivals statt; das Internationale Dokumentarfilmfestival DocLisboa, das schwulesbische Festival de Cinema Gay e Lésbico de Lisboa und das Internationale Festival des Independent-Kinos, IndieLisboa.
Wer die Großstadt einmal hinter sich lassen möchte, ist mit dem Auto oder Zug schnell in einem der umliegenden Städtchen, beispielsweise dem in einer Bucht gelegenen Cascais, das neben einem Yachthafen auch über einen schönen Sandstrand verfügt.
Zu Portugal und seiner Hauptstadt gehört unwiderruflich der Fado, dieser melancholische Musikstil, der meist von der Gitarre begleitet und allabendlich in den Kneipen des Bairro Alto und der Alfama dargeboten wird.
Wie bereits erwähnt spielt sich Lissabons Nachtleben hauptsächlich im Bairro Alto ab. Besonders in der Rua do Norte und der Rua da Rosa reihen sich schicke Clubs, rauchige Kneipen, kleine Restaurants, Fado-Bars, urige Geschäfte und stylishe Friseurläden aneinander; hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders schön: durch die engen Gassen ist ein Großteil des Viertels für den Autoverkehr gesperrt.
Auch im Parque das Nacoes finden sich zahlreiche Bars und Nachtclubs, und die Preise sind etwas gemäßigter als in anderen Teilen der Stadt, beispielsweise Doca de Santo Amaro, wo etwas betuchteres Klientel die Nacht durchtanzt.
Wer in Lissabon war und keinen der Pastéis de Nata oder Pastéis de Belém, wie sie auch heißen, probiert hat, ist wahrlich zu bedauern. Die besten gibt es in der Rua de Belém n°84-92. Wer in eines dieser in knusprigen Teig gehüllten, zimtig sahnigen und mit Puderzucker bestreuten Törtchen beisst, ist mit sich und der Welt zufrieden.
Eine weitere kulinarische Spezialität ist der Portugiesen liebster Speisefisch, der Kabeljau (Bacalhau), der wirklich überall angeboten wird. Da der Bacalhau in getrocknetem und gesalzenem Zustand weiterverarbeitet wird, kann das Gericht in minderwertigen Restaurants schnell zu salzig schmecken. Richtig zubereitet ist er aber ein Genuss. Als Vorspeise könnte man sich dann einen Caldo verde gönnen, eine Suppe mit Kohl und Chorizo.
Der portugiesische Wein, Vinho Verde, ist durch Apfelsäure sehr spritzig und ein beliebter, weil leichter, Sommerwein.
Versichert wird ein Au Pair von der Familie; Informationen dazu findet ihr hier - am besten schaut ihr euch das an und leitet die Information dann an eure Au Pair-Familie weiter.
Am gescheitesten bewirbt man sich gleich über die Au-Pair-Box. Nur einen Klick entfernt gelangt man zu einer Reihe guter, vertrauenswürdiger Agenturen, die sich umgehend melden werden.
Hier geht’s zur Bewerbung für Aupairs und hier für ausgebildete Erzieherinnen.
