An den Gymnasien am Oberrhein soll Französisch als verpflichtende erste Fremdsprache von der fünften Klasse an bis zur neunten gelehrt werden
Aufgrund der gehäuften Proteste besorgter Eltern, stimmt der Landeselternbeirat jedoch eindeutig gegen eine Verpflichtung zum Französischen.
Den Eltern liegt diese Regelung schwer im Magen, da Englisch als Weltsprache der beruflichen Karriere ihrer Kinder durchaus Vorteile verschafft.
Sie fürchten um die Chancengleichheit, was dem Kultusminister unverständlich ist, denn keinem Schüler, selbst am Oberrhein, ist es verwehrt, ab der fünften Klasse neben Französisch auch Englisch zu lernen, sofern sein Gymnasium dies anbietet.
Englisch (oder Latein) als zweite Fremdsprache wird ab der fünften oder sechsten Klasse unterrichtet, bis dann in der siebten Klasse die dritte Fremdsprache (Latein oder Englisch) hinzukommt.
Ausnahme bilden die humanistischen Gymnasien, die in der fünften Klasse Latein in Kombination mit Englisch bieten dürfen.
An Realschulen lernen die Schüler normalerweise ab der fünften Klasse Englisch; selten beginnen sie mit Französisch. Spätestens ab der siebten Klasse wird Englisch zur Pflicht, allerdings können Schüler, die ab der siebten Klasse Französisch weiterführen, sogenannte "Brückenkurse" belegen.
Hauptschüler lernen als erste Fremdsprache Englisch, Französisch wird als Zusatzunterricht angeboten.
