Die Geburtenrate der Deutschen ist eine der niedrigsten in Europa. Noch vor zwei Jahren wurden nicht einmal 700 000 Kinder geboren, was den niedrigsten Wert seit 1945 ausmacht.
Gründe für diesen Kinderschwund sind natürlich vielfältig. Zum einen wurde in den letzten Jahrzehnten der Ruf nach Emanzipation laut, so dass viele Frauen die eigene Karriere verwirklichten, statt wie bis dato üblich am Herd zu stehen. Verbesserte Richtlinien zur Wiedereingliederung ins Berufsleben soll ihnen jedoch die Angst vor dem Hausfrauendasein nehmen. Auch gegen die Angst vor finanziellen Engpässen während der Elternzeit kämpft der Staat tapfer an, dies v.a. durch das neueingeführte Elterngeld.
Dieses Mittel zur Unterstützung von Familien rief bei vielen Laien ein großes Fragezeichen hervor. Um auch ihnen die Zuwendungen verständlich zu machen (Wieviel Geld steht mir zu? Was gibt es zu beachten? An wen wende ich mich?), erschien kürzlich ein Ratgeber zum Elterngeld.
Die Autorin bietet Tipps zur Antragstellung, Tabellen zur Berechnung des Nettoeinkommens sowie eine Übersicht über weitere staatliche Förderungen für frischgebackenen Eltern.
„Elterngeld“ von Barbara Kettl-Römer, 96 Seiten, 6,90 Euro. Hier bestellen ...
