Swansea, das auf walisisch Abertawe heißt (Tawe ist der nahegelegene Fluss, und aber bedeutet Mund oder Mündung) liegt in Süd-Wales und ist mit 225.000 Einwohnern (davon ca. 11.000 Studenten) zweitgrößte Stadt des Landes. Der englische Name der Stadt geht vermutlich auf eine Periode in der Geschichte Großbritanniens zurück, als Wikinger die Gegend plünderten, und lautete ursprünglich wohl Sweyn´s Ey, wobei ey das germanische Wort für Insel ist.
Die Überreste Oxwich Castles, einer Festung aus dem 16. Jahrhundert, sind in Oxwich zu besichtigen. Die Ruinen des Oystermouth Castle aus dem 13. Jahrhundert sind in einem der beliebtesten Parks der Stadt zu besichtigen, und auch von Swansea Castle aus dem 14. Jahrhundert sind nur noch Überreste vorhanden, die nichtsdestotrotz einen Besuch lohnen. An den wohl berühmtesten Sohn der Stadt, Dylan Thomas, erinnert der Dylan Thomas Square mit einer Bronzestatue des berühmten Dichters. Wer es gern abenteuerlich mag, der sollte die Dan-Yr-Ogof showcaves in Upper Swansea Valley besichtigen. 3 ausgeleuchtete Höhlen mit befestigten Pfaden, die mit einer Tour zu besichtigen sind, warten auf den Besucher, ebenso wie ein Dinosauriermodellpark und ein Streichelzoo. Schokoholiker dürfen eine Besichtigung des Chocoholic Paradise nicht verpassen. Sehr schöne Buntglasfenster sind in der St Mary´s Church zu besichtigen.
Rund um Swansea liegen viele Strände, die zum Baden und Spazierengehen einladen. Swansea rühmt sich, einige der schönsten und saubersten Strände Europas zu haben.
Maritim geht es auch im Swansea Museum zu, wo eine große Schiffsammlung zu bewundern ist. Auf Castle Square im Zentrum der Stadt finden das ganze Jahr über Veranstaltungen wie Jahrmärkte oder Open-Air-Festivals statt. Plantasia im Parc Tawe begeistert Groß und Klein mit einer umfangreichen Pflanzen- und Tieresammlung, von Pfeilgiftfröschen über Affen und Schmetterlinge bis hin zu Pflanzen des Regenwaldes und der Wüste.
Das Nachtleben Swanseas spielt sich hauptsächlich in zwei Gegenden ab: einmal in Wind Streetund Umgebung, wo besonders viele Pubs und Weinstuben zu finden sind, und zweitens in und um den Kingsway, der sehr reich an Clubs und Diskotheken ist.
Barons in der College Street läßt die 80er auf zwei Tanzflächen wieder aufleben, während der Club Escape House, Garage und Trance auflegt. Im Jumpin´ Jaks am Kingsway ist immer viel los; besonders studentisches Publikum fühlt sich hier bei live-music und einer Showbühne wohl. Tropisch ist sowohl Einrichtung als auch Musik im Café Mambo am Kingsway; ebenso wird kubanische und karibische Küche serviert. Indigo in der Wind Street ist beliebt bei den Zwanzig- bis Dreissigjährigen, besonders als gemütlicher Treffpunkt vor dem nächtlichen Pub-Hopping.
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