Einwohner: 58,6 Mio.
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner pro qkm (Deutschland 229).
Lage: Größtes Land der EU. Frankreich hat die Form eines Sechsecks (Hexagon) mit einer Fläche von 543.965 qkm. Drei Küsten mit insgesamt 3000 km Länge und 150 Inseln.
Höchster Punkt: Mont Blanc (4807 m).
Hauptstadt: Paris mit ca. 2,115 Mio. Einwohnern, 9,3 Mio. im Großraum.
Wirtschaft: Frankreich steht nach den USA, Japan und Deutschland an Nummer vier der Weltwirtschaft. Wichtigeste Rolle spielen: Landwirtschaft, Leicht- und Schwerindustrie, Spitzentechnologien. In Westeuropa ist Frankreich die führende Agrarnation. Bei der Weinproduktion steht Frankreiche nach Italien an zweiter Stelle. Die Kernenergie deckt fast drei Viertel des Energiebedarfs. Zu den wichtigsten Handelspartnern zählt Deutschland, Italien, Belgien, Spanien und die USA sowie Japan. Wichtige Exportgüter: Eisen und Stahl, Fahrzeuge, Maschinen, chemische Produkte, Textilien, Waffen. Import: Neben Erdöl auch Nahrungsmittel, Maschinen und chemische Produkte.
Tourismus: Frankreich ist das beliebteste Reiseziel der Welt. Die meisten der über 60 Millionen Urlauber kommen aus Deutschland. Die Tourismusindustrie ist damit der größte Arbeitgeber, der die meisten Devisen erwirtschaftet.
Sprache: Amtsprache Französisch. Minderheiten wie die Bretonen, Basken, Korsen, Elsässer und Lothringer etc. pflegen ihre eigene Sprache, die von der Zentralregierung stets mit Argwohn beäugt und nach Kräften unterdrückt wird. Mit Englisch kann man sich in Touristengebieten bedingt verständigen, Deutsch wird außer in den Grenzgebieten selten gesprochen.
Verkehr: Gut ausgebautes Straßennetz, die Autobahnen (ca. 9000 km) sind gebührenpflichtig (Autoroutes à péage).
Wohnwagen und Wohnmobile kosten in der Regel mehr als ein PKW. Bei genügend Zeit kann man auf gut ausgebauten Landstraßen (Routes nationales, ca. 28.500 km) einiges sparen. Das Streckennetz der Französischen Bahn SNCF (gut 34 Mio. km) wirkt wie ein Spinnennetz mit Paris im Zentrum.
Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist auf den Langstrecken Paris – Bretagne und Paris - Südfrankreich im Einsatz. Verschiedene Bahnhöfe in Paris. Das Umsteigen kann daher lange dauern. Ein gutes Busnetz als Ergänzung zur Schiene. Fernbusse selten. Die nationale Fluggesellschaft Air France, Air Liberté und andere kleine Gesellschaften sorgen für gute Verbindungen in die verschiedenen Regionen des Landes.
Ganzjährige Fährverbindung mit der SNCM nach Korsika oder von der Bretagne und Normandie zu den Englischen Kanalinseln. Die alten Kanäle waren einst wichtige Verkehrsverbindungen. Heute stellen die Hausboote eine attraktive Urlaubsform dar. Die Metro ist in Paris ein ideales Verkehrsmittel.
Für die Anreise mit dem eigenen Wagen ist der Autoreisezug eine gute Alternative. Sozusagen im Schlaf kommen Sie von den verschiedensten Städten in Deutschland aus nach Südfrankreich.
Verschiedene Klimazonen sind zu unterscheiden: Meeresklima in der Normandie, Bretagne, bis hinunter zur Atlantikküste: d.h. das Wetter wechselt schnell. Es regnet häufig, der Himmel ist bedeckt, doch der Wind weht die Wolken schnell ins Innland. Die Winter sind mild und feucht, der Sommer frisch; in Aquitanien sonnenreich und heiß. Der Osten Frankreichs und die von Bergen geschützten Flusstäler haben kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern. Sonne und Trockenheit im Süden, aber auch lang anhaltende Winde und Herbststürme.
