Nach dem Willen von Arbeitgebern und Politik sollen Berufs- und Familienleben besser vereinbar werden. Zu diesem Zweck trafen sich Bundeskanzlerin Merkel und Familienministerin von der Leyen .Sie unterzeichneten zusammen mit Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften eine Erklärung „für eine familienbewusste Arbeitswelt.“ Zunächst ist eine Investition aus dem EU-Sozialfonds in Höhe von 150 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen geplant sowie der Abbau bürokratischer Hemmnisse.
Der DIHK, Deutsche Industrie- und Handelskammertag, plant ein zentrales Netzwerkbüro, wo Erfahrungen mit Initiativen zu dem Thema zusammenlaufen und aufeinander abgestimmt werden sollen. Ziel sei es, in einer ersten Phase 1000 Betriebe zu finden, die als positive Beispiele die Familienfreundlichkeit im Arbeitsleben demonstrieren.
20.10.06
