Italien ist vor allem für zwei Dinge bekannt: seine Strände und seine Kunstschätze.
Von der Halbinsel aus eroberten die Römer einst fast ganz Europa, wo sie nicht nur in der Landschaft, sondern auch in den Köpfen zahlreiche Spuren hinterließen. Wer z.B. Rom oder Pompeji besichtigt, kann daher die Wurzeln des heutigen Europas erforschen.
Die italienische Sprache gilt als eine der schönsten der Welt. Italienisch klingt weich und fließend, im Gegensatz zum Spanischen. Wer sein Latinum bestanden hat, der kennt bereits zahlreiche Wörter des heutigen Italienisch.
Italienisch zu lernen ist nicht allzu schwer. Nur mit dem gerollten „r“ dürfte mancher seine Probleme haben.
Die Küsten der Halbinsel sind tatsächlich von überwältigender Vielfalt. Ob Adria oder Mar Ligure, Mar Tirreno oder Mar Ionio – kaum ein Land besitzt im Verhältnis zu seiner Fläche so viel Meere und Strände. Lignano, Rimini, Riccione, Capri, Costa Smeralda, Pescara ... die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Hinzu kommen Seen wie der Lago di Garda mit seinem Vergnügungspark und den vielen Campingplätzen. Das milde Klima tut sein Übriges, um die Besucher zu verzaubern.
Doch Italien besteht nicht nur aus Meeresufern: Im Landesinneren ist es von zahlreichen Gebirgen geprägt, namentlich den Alpen und dem Apennin, der bis hinunter nach Kalabrien reicht. Daher kann es in manchen Gegenden im Winter durchaus heftig schneien.
Italiens Städte beweisen ebenfalls, daß nicht alles Reizvolle am Meer liegen muß. Florenz, Turin, Rom oder Mailand sind keine Badeorte, doch langweilig wird einem dort nicht so schnell.
Wer als Au-pair nach Italien geht, der lernt eine Sprache, die längst nicht jeder beherrscht, und an Abwechslung wird es ihm bestimmt nicht fehlen.
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