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Aupair-Bewerbung
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Wie bewirbt man sich als Au-pair?
Typische Fragen in Bewerbungsbögen
Was die Gastfamilie und die Agentur wissen möchten
Als erstes soll das künftige Au-pair in der Regel einen möglichen Antrittstermin und die gewünschte Dauer seines Aufenthalts angeben. Den Familien ist es meist lieber, wenn man sich auf 12 Monate festlegt.
Angaben zur Person: Zunächst einmal müssen natürlich Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angegeben werden, damit das Aupair später auch tatsächlich erreichbar ist.
Geschlecht und Familienstand dürfen ebenfalls nicht fehlen. Die Religion des Bewerbers kann erwähnt werden. Manchmal wird sogar nach Größe und Gewicht gefragt ... Auch der Schulabschluß bzw. die Berufsausbildung sowie die aktuelle Beschäftigung spielen eine Rolle.
Ist der- oder diejenige vorbestraft? Welches sind seine/ihre Hobbys? Manche Agenturen erkundigen sich danach, ob der Bewerber radfahren und schwimmen kann.
Nicht zu vergessen: Hat der Bewerber Geschwister, und wenn ja, wie viele und in welchem Alter?
Die Essensgewohnheiten: Bevorzugt das Au-pair eine vegetarische Ernährung? Kein unwichtiges Kriterium, denn eine Veganerin dürfte sich in einer Metzgerfamilie kaum wohlfühlen ...
Auch eventuelle Krankheiten oder Allergien sind anzugeben (das ärztliche Attest / Gesundheitszeugnis bestätigt und ergänzt diese Angaben). Ebenso stellt sich die Frage, ob das Au-pair Haustiere mag oder eher ablehnt.
Viele Familien möchten wissen, ob das Au-pair raucht oder nicht. Hier empfiehlt sich strikte Ehrlichkeit zur Vermeidung späterer Konflikte. In manchen Ländern (z.B. in den USA) wird das Rauchen weniger toleriert als hierzulande. Umgekehrt kann es für ein an Asthma leidendes Aupair lästig sein, wenn in der Gastfamilie jemand raucht.
Verfügt das Au-pair über einen Führerschein/ über Fahrpraxis? Gerade in ländlichen Gegenden kann dies von Bedeutung sein.
Die Wünsche und Erwartungen des Au-pairs werden ebenfalls berücksichtigt. Wer unbedingt in einer Stadt leben möchte, kann und sollte dies angeben. Wer es sich nicht zutraut, bei einem alleinerziehenden Elternteil zu wohnen, ebenso.
Es kann außerdem danach gefragt werden, ob man bereit sei, ein behindertes Kind zu betreuen.
Weitere mögliche Fragen betreffen das Interesse an einem Sprachkurs sowie die Bereitschaft, mehrere Kinder bzw. Kleinkinder zu betreuen.
Die Eltern des Au-pairs sollten mit Namen und Adresse angeführt werden.
Die Sprachkenntnisse des Bewerbers – Grundkenntnisse, fließend, verhandlungssicher oder Sonstiges – müssen selbstverständlich eingetragen werden. Hier bitte nicht schummeln!
Nicht nur die Erfahrung mit Kindern, auch die Vertrautheit mit Haushaltsarbeiten – Kochen, Bügeln, Wäsche waschen – spielt bei der Auswahl des Au-Pairs eine Rolle.
Zu guter Letzt gilt für alle Bewerbungen: Keine Angst, hier geht es nicht um Schnüffelei, sondern einfach darum, einen möglichst reibungslosen Ablauf des Au-Pair-Jahres zu gewährleisten. Niemand braucht sich also einschüchtern zu lassen; andererseits gilt es, alle Fragen wahrheitsgemäßt zu beantworten.
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